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Diese 10 Songs von Arch Enemy solltest du kennen

Arch Enemy haben gerade erst ihre neue Sängerin Lauren Hart vorgestellt. Grund genug für uns, einen Blick auf die bisherige Diskografie der Band zu werfen. Diese Songs solltet ihr kennen!

Bild: Arch Enemy [Offizielles Pressefoto]

Mit Lauren Hart haben Arch Enemy gerade erst ihre neue Sängerin vorgestellt. Die Musikerin tritt in die Fußstapfen von Alissa White-Gluz, die die Band vergangenes Jahr nach elf gemeinsamen Jahren verließ. 

Es ist bei Weitem nicht der erste Line-up Change innerhalb der schwedischen Band. Allein am Mikrofon gab es in den gut 30 Jahren Bandgeschichte vier Besetzungswechsel. Alle Sänger:innen prägten die bisherige Diskografie von Arch Enemy auf ihre ganz eigene Art. Und in den nunmehr zwölf Studioalben und fünf EPs finden sich einige Song-Highlights, die du unbedingt kennen solltest.

Burning Angel

2001 übernahm Angela Gossow auf dem Album Wages Of Sin erstmals die Lead Vocals bei Arch Enemy. Die aus Deutschland stammende Sängerin interviewte Gitarrist Christopher Amott für ein Fanzine und überzeugte scheinbar prompt. Gossow wurde Nachfolgerin ihres bisherigen Sängers Johan Liiva. Der Einstieg der deutschen Musikerin markierte einen Wendepunkt in der Metalszene, denn Sängerinnen waren in Bands mit einer musikalisch solch harten Gangart bis dato nicht weit verbreitet. “Burning Angel” ist einer der beliebtesten Tracks von Wages Of Sin und wird auch heute gerne noch live gespielt.

War Eternal

Mit War Eternal (2014) wurde es bei Arch Enemy farbenfroh. Angela Gossow stieg nach 13 Jahren bei Arch Enemy aus und übergab den Staffelstab an Alissa White-Gluz. Die Sängerin mit den immer bunt gefärbten Haaren war zuvor bei der kanadischen Band The Agonist tätig und daher eine bekannte Vokalistin in der Szene. Sie verlieh der Musik eine neue Note, wodurch War Eternal ein Meilenstein in der Bandgeschichte ist. Der Titeltrack ist heute der meist gestreamte Song auf Spotify.

To The Last Breath

“To The Last Breath” wurde 2026 die erste Single mit der neu angekündigten Sängerin Lauren Hart. Die Musikerin ist keine Unbekannte: Seit 2014 ist sie bereits die Frontfrau in der Melo Death Metal-Band Once Human. Mit “To The Last Breath” ging es für Arch Enemy ein Stück weit back to the roots, denn musikalisch erinnert der Track an die Anfangszeit der Band. Harts Vocals passen sich perfekt dem schnellen Tempo des Stücks an und zeigen, wie viel Power sie in ihrer Stimme hat. 

Dehumanization

Auf dem 2003 erschienenen Album Anthems Of Rebellion experimentieren Arch Enemy erstmals mit sauber eingespielten und produzierten Clean Vocals. Diese kamen allerdings nicht von der damaligen Lead-Sängerin Angela Gossow, sondern von Gitarrist Christopher Amott. “Dehumanization” ist einer dieser Songs, auf denen die Cleans zum Einsatz kommen. Inhaltlich dreht sich der Song um eine Gesellschaft, die durch gezielte Manipulation emotional abstumpft. Aktueller denn je, obwohl der Track schon mehr als zwei Jahrzehnte auf dem Buckel hat.

I Am Legend/Out for Blood

Der Song “I Am Legend/Out Of Blood” vom 2005er Album Doomsday Machine ist inspiriert vom Roman I Am Legend von Richard Matheson, der bekanntermaßen vielfach verfilmt wurde, u.a. 2007 mit Will Smith in der Hauptrolle. Besagter Arch Enemy-Song wird ebenfalls in einem Film gefeatured, allerdings nicht in “I Am Legend”, sondern in “Let’s Be Cops - Die Partybullen”. Die Hauptrollen dort spielen Jake M. Johnson und Damon Wayans, Jr., beide bekannt aus der Sitcom “New Girl”. Ein Metal-Song mit tiefgründiger Bedeutung in einem Comedy-Film? Kann man schon machen! Neue Zielgruppen müssen ja erschlossen werden, nicht wahr?

First Day In Hell

Bei einer Umfrage von den Kollegen des Revolver Mags kam heraus, dass “First Day In Hell” vom 2017 erschienenen Album Will To Power ein absoluter Fan Favorite ist. Inspiriert ist der Track aus dem Leben von Alissa White-Gluz und behandelt die Erlebnisse ihrer Großeltern, die den Holocaust überlebten. Die verstörenden Lyrics spiegeln die Geschehnisse der 1930er und 40er Jahre wider und werden aus der Perspektive von Alissas Oma und Opa erzählt. Ein Song, der einen ganz tief trifft. 

The Immortal

Bevor Angela Gossow zur Band stieß, veröffentlichten Arch Enemy bereits drei Studioalben mit ihrem ursprünglichen Sänger Johan Liiva. Der schwedische Musiker war mit Gitarrist Michael Amott bereits in der Band Carnage tätig und maßgeblich an den ersten Longplayern von Arch Enemy beteiligt. “The Immortal” stammt vom 1999 erschienen Album Burning Bridges, das den letzten großen Output von Liiva mit der Band markieren sollte.

Handshake With Hell

Einer der bekanntesten Songs von Arch Enemy ist sicherlich “Handshake With Hell”, nicht nur wegen des catchy Titels, sondern auch wegen des eingängigen Sounds. Der Track erschien auf dem Corona-Album Deceivers (2022) und thematisiert die Akzeptanz des Unausweichlichen. Im dazugehörigen Musikvideo spielt Feuer eine große Rolle - wegen Hölle und so. 

Paper Tiger

2025 erschien mit Blood Dynasty das letzte Album mit Alissa White-Gluz am Mikrofon. Der darauf befindliche Song “Paper Tiger” wurde vor Release des Longplayers mit einem Musikvideo ausgekoppelt. Metaphorisch geht es beim sogenannten “Papiertiger” um etwas, das zwar gefährlich wirkt, eigentlich aber substanzlos ist und daher keine Gefahr darstellt. Der Begriff wurde von Mao Zedong geprägt und von Arch Enemy für einen ihrer inzwischen beliebtesten Songs adaptiert.

Nemesis

Einer der ganz großen Songs von Arch Enemy ist “Nemesis”, zu finden auf dem 2005er Album Doomsday Machine. Er gilt mittlerweile als Signature-Song der Schweden und ist seit seinem Release fast durchgängig Teil einer jeden Setlist. Das Gitarrenriff des Stücks gehört heute zu einem der bekanntesten aus der Metalszene und wird häufig von aufstrebenden Musikern oder YouTubern gecovert. Die Songzeile “One for all - All for one - We are strong - We are one” fungiert auf Konzerten der Band fast schon als Schlachtruf unter den Fans. Ein absolutes Highlight!

Julia
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Julia

Hey, ich bin Julia und schon lange redaktionell in der Szene tätig. "It was never just a phase, mom" - von Metalcore über Emo bis hin zu Nu Metal liebe und lebe ich seit meiner Jugend alles, womit ich meine Emotionen in jeder Lebenslage gut herausschreien kann. Wenn ich die Musik gerade nicht höre, halte ich mich mit News und Trends aus der Szene up to date. Man trifft mich außerdem oft auf Konzerten und Festivals oder mit meinem Hund bei ausgedehnten Gassigängen im Feld.