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6 Songs von Make Them Suffer: Das sind unsere Favoriten aus den bisherigen Releases

Make Them Suffer sind aus der Szene nicht mehr wegzudenken. Wir haben uns die Releases mal ganz genau angehört und uns je einen Song der jeweiligen Platten herausgepickt.

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Bild: Make Them Suffer [Offizielles Pressefoto]

Make Them Suffer machen schon seit 2008 die Szene unsicher. Die australische Metalcore-Band aus Perth hat sich schon früh einen Namen auch über die Grenzen ihrer Heimat hinweg gemacht. Schnell konnten sie einen Major Label Deal einheimsen und erschlossen durch Touren mit Bands wie Wage War, Alpha Wolf oder Chelsea Grin eine große Fanbase.

Bislang können MTS fünf Studioalben und zwei EPs ihr Eigen nennen. Wir haben uns die Releases mal ganz genau angehört und uns je einen Song der jeweiligen Platten herausgepickt. Bereit? Los geht’s!

Lord Of Woe (EP): "Weeping Wastelands"

Nach einer ersten Demo debütierten Make Them Suffer 2010 mit ihrer EP Lord Of Woe. Das Werk erschien dato noch als Self-Release, brachte aber schon einige Szene-Lieblinge hervor. Musikalisch bewegte man sich hier noch weniger im Metalcore, als eher im Deathcore und auch produktionstechnisch geht es hier doch noch recht roh zu. Ein Highlight ist das postapokalyptische “Weeping Wastelands”. Auf dem ersten Album Neverbloom findet sich eine re-recorded Version des Tracks, doch das Original ist und bleibt eben Teil der Geburtsstunde von Make Them Suffer.

Neverbloom: "Widower"

Neverbloom erschien 2012 als erster Major Label Release von Make Them Suffer über das damalige Label Roadrunner Records. Musikalisch ist die Platte ebenfalls noch eher im Deathcore zu verorten, jedoch hat man in Sachen Produktion eine ordentliche Schippe draufgelegt. “Widower” ist der wohl bekannteste Song des Albums - zurecht. Noch heute spielt die Band um Fronter Sean Harmanis das Stück hin und wieder live. Lyrisch geht es hier um den emotionalen Schmerz eines Witwers, der sich in Wut und Zerstörungswut äußert. 

Old Souls: "Let Me In"

Mit Old Souls (2015) legten Make Them Suffer eine deutliche Entwicklung an den Tag, denn es wurde langsam melodischer. Der Sound wurde stärker von anderen Einflüssen geprägt, beispielsweise von orchestralen Elementen, und man wurde deutlich experimentierfreudiger. Ein solcher Song ist auch “Let Me In”, der von einer depressiven, fast schon verstörenden Stimmung geprägt ist und auch thematisch persönliche Kämpfe behandelt.

Worlds Apart: "Save Yourself"

Das erstmals über Rise Records erschienene Album Worlds Apart (2017) stellte eine Zäsur in der Geschichte von Make Them Suffer dar. Drei Mitglieder verließen die Band, es stießen zwei neue hinzu. Insbesondere der Sängerinnenwechsel und damit der Switch der weiblichen Clean Vocals von Louisa Burton zu Booka Nile war hier eine der größten Veränderungen. Der Song “Save Yourself” wurde dato als vierte Single ausgekoppelt und stellte den inzwischen deutlich melodischeren Ansatz heraus, der von Fans erstmal kritisch aufgenommen wurde. Worlds Apart spaltete die Lager - doch MTS verfolgten ihren Weg konsequent weiter.

How To Survive A Funeral: "Soul Decay"

Auf How To Survive A Funeral (2020) befinden sich so einige Make Them Suffer-Songs, die heute noch beständiger Teil der Live-Setlists sind. Neben “Erase Me” oder “Bones” hat die Platte auch den Song “Soul Decay” hervorgebracht. Das Stück wurde dato als letzte Single vor Album-Release ausgekoppelt. Thematisch geht es um den inneren Zerfall einer Person durch eigene destruktive Strukturen. Die Vocals von Fronter Sean greifen die Emotionen der Lyrics 1:1 auf. Gänsehautgarantie! 

Make Them Suffer: "Doomswitch"

Das 2024 erschienene Selftitled-Werk erschien erstmals über das neue Label SharpTone und stellte außerdem die ersten Platte mit Alex Reade als Co-Sängerin dar. Booka Nile musste die Band wegen Anschuldigungen sexueller Übergriffe verlassen. Reade mischte in ihre Cleans auch erstmals Unclean Vocals mit ein, sodass Sean nicht mehr allein als Screamer fungierte. “Doomswitch” war die erste Singleauskopplung aus der Platte und wurde auch mit einem passenden Musikvideo versehen.

Julia
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Julia

Hey, ich bin Julia und schon lange redaktionell in der Szene tätig. "It was never just a phase, mom" - von Metalcore über Emo bis hin zu Nu Metal liebe und lebe ich seit meiner Jugend alles, womit ich meine Emotionen in jeder Lebenslage gut herausschreien kann. Wenn ich die Musik gerade nicht höre, halte ich mich mit News und Trends aus der Szene up to date. Man trifft mich außerdem oft auf Konzerten und Festivals oder mit meinem Hund bei ausgedehnten Gassigängen im Feld.