Bild: SIGNS OF THE SWARM – Dragula (OFFICIAL VIDEO) [YouTube]
Signs Of The Swarm mal anders erleben, das geht mit dem neuen Song und Musikvideo. Die Band hat den Rob Zombie-Kultsong “Dragula” gecovert, natürlich ganz im eigenen Stil. Diese Neuinterpretation für die Deathcore-Welt sollte man allerdings inklusive bereits veröffentlichtem MV genießen, denn da haben sich Signs Of The Swarm mit ihren Freunden und Kollegen so richtig ausgelebt - mit dabei sind unter anderem Will Ramos von Lorna Shore - mit denen Signs Of The Swarm gerade vor Entstehung des Covers auf Tour waren - und Trey Williams von Dying Fetus. Reinhören geht hier:
Wie kam die Songauswahl zustande?
Den berühmten Song vom Rob Zombie-Album Hellbilly Deluxe kannten Signs Of The Swarm anscheinend schon in- und auswendig. Es musste nur erstmal der richtige Augenöffner her, wie Schlagzeuger Bobby Crow erzählt:
„Wir haben jahrelang versucht, den perfekten Song zum Covern zu finden und ihm unseren eigenen SOTS-Touch zu verpassen. Wir haben so viele Ideen hin und her geworfen – von The Prodigy über Slayer bis hin zu Static-X. Wir haben früher auf langen Tour-Fahrten immer ‚Hellbilly Deluxe‘ auf Dauerschleife laufen lassen, um wachzubleiben, und wir lieben Tracks wie ‚Living Dead Girl‘, ‚Superbeast‘ und ‚Spookshow Baby‘. Aber eines Tages haben wir einfach angefangen, laut darüber nachzudenken, wie eine SOTS-Version von ‚Dragula‘ klingen könnte. Und sofort dachten wir nur: ‚VERDAMMT! Das ist ES!‘
Wir sind damit zu unserem Produzenten und Engineer Josh Schroeder gegangen, der uns geholfen hat, ein paar Beat-Loops einzubauen, wir haben die Gitarren extrem tief auf Drop Fuck runtergestimmt – und innerhalb eines Tages fügte sich alles zusammen.“
Die Feature-Lawine
Sobald der Song stand, ging es an die Videoplanung. Und geplant war eigentlich etwas ganz anderes, erklärt Sänger David Simonich:
„Dieses Video ist im besten Sinne irgendwie völlig außer Kontrolle geraten. Ursprünglich wollten wir eine 1:1-Replikation des Originalvideos machen, aber wir konnten einfach nicht das richtige Auto finden. Wir haben Ideen hin und her geworfen, während wir nach Mietwagen geschaut haben, und ein Polaris Slingshot kam als krasses Gegenteil von dem auf den Tisch, worauf wir eigentlich aus waren. Da hat es bei uns Klick gemacht und wir dachten: Wenn wir schon versuchen, den Song zu modernisieren, warum nicht auch das Video? Normalerweise nehmen wir unsere Videos ziemlich ernst, also gab uns das die Erlaubnis, unsere verrückte Seite mal so richtig rauszulassen. Wir haben angefangen, alle Homies aus der Gegend in Ost-Pennsylvania einzuladen, wo wir drehen wollten, und ab da ist das Ganze extrem ins Rollen gekommen.
Wir kamen gerade frisch von der Tour mit Lorna Shore, also haben wir Will Ramos direkt mit eingespannt. Die Jungs von 156/Silence aus unserer Heimat kennen wir schon ewig, also war Jack Murray ein absoluter Nobrainer. Mit The Last Ten Seconds of Life haben wir uns auf Anhieb mega verstanden, also wussten wir, dass wir den Schnurrbart von Tyler Beam gebührend in Szene setzen mussten. Von da an wurde es nur noch absurder, als wir angefangen haben, JEDEN in der Gegend zu kontaktieren, zu dem wir Verbindungen hatten. Unser guter Freund Rhys hat in einer Tour-Pause bei Dying Fetus das Tourmanagement und den Sound für uns gemacht, also hat er Trey Williams angerufen, den wir dann in ein Roboter-Kostüm gesteckt haben. Wir haben uns bei August Burns Red gemeldet, weil es DIREKT bei Lancaster war, und Matt Greiner hatte Bock, ein paar Kessel zu zerlegen. [...] Und der absolut unwahrscheinlichste Schuss ins Blaue war die Frage an unseren Freund Vicente, der schon Videos für uns und Bam Margera gedreht hat, ob er glaubt, dass der Skater Bock hätte vorbeizuschauen. Wie der Zufall es so wollte, kam er zum ersten Mal seit Monaten genau in die Gegend von West Chester zurück, die er berühmt gemacht hat, und hat es möglich gemacht! Er hat noch seinen Kumpel und Profi-Skater-Kollegen Dalton Dern mitgebracht, der vorschlug, einen Ollie vom Dach eines Raumes in der Lagerhalle zu machen, in der wir gedreht haben. Und das waren noch nicht mal alle! Es war das I-Tüpfelchen auf einem Tag, den man am besten mit dem Satz ‚Klar, warum nicht?‘ zusammenfassen kann – mit einem fantastischen Ergebnis!“
Einverstanden. Wann nächstes Cover?
Für weitere Band News füge uns zu deinen bevorzugten Google-Quellen hinzu!