Bild: Master Of Puppets Album Cover
Achtfache Platin-Auszeichnung gab es allein in den USA bereits für das 1986er Album Master Of Puppets von Metallica, und auch in Deutschland ist der Platin-Status längst erreicht. Es gehört neben dem Black Album und …And Justice For All zu ihren bekanntesten Werken - und darüber hinaus zu den bekanntesten Metal-Alben aller Zeiten.
Am 3. März 1986 wurde das Werk erstmals veröffentlicht und enthält “nur” acht Tracks; Metallica-Klassiker im Thrash Metal-Gewand ihrer ersten Jahre, die sich dafür nicht unter fünf Minuten Laufzeit, sondern lieber bei sechs bis über acht Minuten Laufzeit bewegen. “Battery”, “Welcome Home (Sanitarium)” und der Titeltrack der Platte bleiben bis heute die beliebtesten Songs der Tracklist, mit über 1 MIlliarde Streams von “Master Of Puppets” allein auf Spotify. Keine Frage, dieses Album hat schon seit seiner Veröffentlichung Metal-Geschichte geschrieben.
Von Null auf Hundert
Augenscheinlich schien das Release von Master Of Puppets gar nicht so sehr durchzuschlagen. In Deutschland stieg die Platte ursprünglich nur auf Platz 31 der Charts ein, und in den USA sogar noch etwas darunter. Es entstand eben kein sofortiger Hype um das Album, aber dafür baute sich über die Jahre eine stete und treue Fanbase auf, die das Erbe dieses Werks zu schätzen weiß.

Rückblick auf eine Ära
Unter anderem aus einem Grund: Master Of Puppets erschien Mitte der 80er als letztes Metallica-Album in der damaligen Bandbesetzung. Lars Ulrich am Schlagzeug, Kirk Hammett an der Lead-Gitarre, James Hetfield am Mikro und Cliff Burton am Bass. Noch im Veröffentlichungsjahr ereignete sich jener schwere Busunfall auf Europatour, bei dem Cliff Burton tragischerweise ums Leben kam.
Die Veröffentlichung von Master Of Puppets bedeutet in dieser Hinsicht auch den Abschluss eines Bandkapitels. Ein Kapitel, auf das alle langjährigen Fans mit der Musik von Master Of Puppets immer zurückblicken werden.
Zur Feier dieses wirklich bedeutenden 40 Year Anniversarys sollte Master Of Puppets diese Woche also nochmal auf volle Lautstärke aufgedreht werden. Noch mehr Empfehlungen für die Playlist sind die starken (Live) “Master Of Puppets”-Coverversionen von Bands wie Green Day, Limp Bizkit und Trivium: