Bild: unpeople [Bridie Cummings, Offizielles Pressebild]
Du bist immer auf der Suche nach neuen Bands, die ordentlich Druck machen, aber auch mit großen Melodien und emotionalen Texten überzeugen? Dann solltest du unpeople kennenlernen! Die britische Kombo verbindet wuchtige Gitarrenriffs mit eingängigen Hooks, mehrstimmigem Gesang und einer guten Portion Alternative Rock-Energie. Dabei bewegt sich die Band mühelos zwischen hymnischen Refrains und härteren Ausbrüchen. Mit ihrem Debütalbum we are unpeople haben die vier Musiker im Oktober 2026 den nächsten wichtigen Schritt gemacht. Grund genug also, die Truppe genauer unter die Lupe zu nehmen!
Wer sind unpeople?
unpeople kommen aus Großbritannien und haben sich 2023 gegründet. Ins Leben gerufen wurde die Band von Jake Crawford und Luke Caley, die zuvor gemeinsam bei Press To Meco gespielt hatten. Zusammen mit Bassistin Em Lodge und Schlagzeuger Richard Rayner entstand daraus ein neues Projekt, bei dem die Musiker ihre musikalischen Vorstellungen ohne große Grenzen ausleben können.
Schon mit ihrer selbstbetitelten EP aus dem Jahr 2024 machte die Band auf sich aufmerksam. Die Mischung aus schweren Riffs, eingängigen Melodien und mehrstimmigem Gesang kam gut an und brachte unpeople schnell auf größere Bühnen. Unter anderem spielte die Band im Vorprogramm von Metallica und trat bei namhaften Festivals auf. Auch bei den Heavy Music Awards konnte die Kombo auf sich aufmerksam machen und wurde 2026 als Best Breakthrough Live Artist ausgezeichnet.
Doch hinter dem Namen steckt mehr als nur ein griffiges Bandlogo. „Unpeople“ bezeichnet Menschen, die gesellschaftlich als unbedeutend oder wertlos behandelt werden. Genau diese Perspektive greift die Band auf und macht sie zum Ausgangspunkt ihrer Musik. unpeople wollen damit ein Gemeinschaftsgefühl schaffen und all jenen eine Stimme geben, die sich von der Gesellschaft nicht unbedingt gesehen fühlen.
Zwischen Alternative Rock, Metal und großen Hooks
Musikalisch lassen sich unpeople nicht so leicht in eine einzige Schublade stecken. Die Band verbindet Alternative Rock mit härteren Metal-Einflüssen, knackigen Gitarrenriffs und Refrains, die sich ziemlich schnell festsetzen. Mal klingt das Ganze beinahe hymnisch, dann wird es wieder kantiger und aggressiver. Dazu kommen mehrstimmige Vocals, die den Songs ordentlich Größe verleihen. Einflüsse aus dem Alternative Rock der 2000er treffen hier auf moderne Produktion und eine gewisse Unberechenbarkeit. Dabei verliert die Band trotz aller Härte nie den Blick für starke Songstrukturen.
Zum Einstieg empfehlen sich vor allem „smother“, die Single, mit der unpeople 2023 erstmals auf sich aufmerksam machten, sowie „the garden“ und „clouds“. Auch „friends“ lohnt sich: Der Song beschäftigt sich mit der Angst vor emotionaler Verletzlichkeit und erzählt von einer Person, die sich lieber gar nicht erst auf die Liebe einlassen möchte, bevor sie am Ende verletzt wird. Damit zeigen unpeople, dass hinter den großen Gitarren und Refrains auch persönliche und durchaus verletzliche Themen stecken.
we are unpeople: Das Debütalbum ist da
Am 9. Oktober 2026 haben unpeople mit we are unpeople ihr erstes vollständiges Studioalbum veröffentlicht. Die zwölf Tracks zeigen, wie breit die Band ihren Sound inzwischen aufgestellt hat. Neben bereits bekannten Singles wie „clouds“, „friends“, „the garden“ und „blueprints“ finden sich auf der Platte auch neue Songs, die den Mix aus schweren Riffs, eingängigen Melodien und emotionalen Texten weiter ausbauen.
Dabei steht nicht nur die Musik im Mittelpunkt. Das Album greift auch die Idee hinter dem Bandnamen auf: Es geht um Menschen, die sich übersehen oder ausgegrenzt fühlen, und um die Möglichkeit, durch gemeinsame Erfahrungen und Musik eine Verbindung zueinander aufzubauen. Statt sich von der Welt einfach unterkriegen zu lassen, machen unpeople aus Frust und Unsicherheit etwas, das Menschen zusammenbringen soll.
Und für wen sind unpeople nun etwas?
Wenn du Bands magst, die eingängige Refrains mit schweren Gitarren verbinden und dabei auch mal aus ihrer musikalischen Komfortzone ausbrechen, solltest du unpeople definitiv eine Chance geben. Die Kombo könnte vor allem bei Fans von modernem Alternative Rock und Alternative Metal punkten, die sowohl auf große Melodien als auch auf eine ordentliche Portion Härte stehen.
Auch textlich haben unpeople mehr zu bieten als klassische Rock-Klischees. Die Band beschäftigt sich mit Selbstzweifeln, zwischenmenschlichen Beziehungen und dem Gefühl, in einer Gesellschaft nicht richtig dazuzugehören. Das Ganze wird aber nicht einfach nur düster verpackt, sondern mit einer Botschaft verbunden, die auf Zusammenhalt und Gemeinschaft setzt.
unpeople sind ein gutes Beispiel dafür, wie spannend die neue Generation britischer Alternative-Bands klingt. Die vier Musiker kombinieren druckvolle Riffs mit großen Hooks, emotionalen Lyrics und einem Sound, der sich nicht auf ein einziges Genre festlegen lässt.
Wenn du also Lust hast, eine Band zu entdecken, die eingängige Melodien und härtere Sounds miteinander verbindet und dabei ihren ganz eigenen Charakter entwickelt, solltest du unpeople unbedingt auf deine Playlist setzen!
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