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Enter Shikari: Das sind unsere Top 5 Songs vom neuen Album Lose Your Self

Enter Shikari haben am Freitag überraschend ihr neues Album Lose Your Self an den Start gebracht. Das sind unsere Top 5 Songs der neuen LP!

Bild: Enter Shikari Live Photo

 

Enter Shikari haben vergangene Woche ohne Vorwarnung ihr neues Album Lose Your Self veröffentlicht. Da die Kombo aus St Albans in England bisher stets im Abstand von zwei bis drei Jahren neue Platten veröffentlichte, hatte man den Nachfolger der 2023er Scheibe A Kiss For The Whole World zwar erwartet, allerdings nicht so überraschend damit gerechnet. 

Damit ist 2026 schon jetzt ein aufregendes Jahr für Shikari-Fans. Neben dem neuen Album feiert die Kombo in Manchester eine Club-Show anlässlich des 20. Jubiläums ihres ersten Auftritts in der Stadt - und zwar in einer Venue, die gerade mal 400 Personen fasst. Wenn das mal keinen Abriss verspricht, weiß ich auch nicht. Im Herbst kommt die Band dann auch für (etwas größere) Konzerte zu uns nach Deutschland. Und mit dem neuen Album Lose Your Self steigt die Vorfreude darauf natürlich umso mehr.

Zwölf Tracks bringt der nunmehr achte Full-Length-Player des Quartetts um Frontmann Rou Reynolds mit sich. Wir haben die Scheibe direkt abgecheckt und unsere Top 5 auserkoren.

LOSE YOUR SELF

Der Opener und Namensgeber des neuen Albums ist quasi Shikari als Blaupause. Getreu dem Motto “Was bietet die Küche denn heute?” hat man sich hier Zutaten aus verschiedenen Genres (EDM, Industrial, Metal, Alternative, Trip-Hop) genommen, in den großen Topf gepackt und ein bisschen köcheln lassen. Herausgekommen ist ein easy-going und gleichzeitig im Aufbau sehr komplexer Song, der direkt zum Mittanzen einlädt. Die Band empfiehlt übrigens, die Scheibe chronologisch zu hören, da die Stücke aufeinander aufbauen. Und so geht “LOSE YOUR SELF” direkt nahtlos in den zweiten Track des Albums über.

Find Out The Hard Way…

Dieser ist auch passenderweise sogleich unser zweiter Favorit und steht musikalisch im direkten Kontrast zum Opener. Lebensbejahend und mit Message: “'Cause we are all one / 

And if we don't realize it now / we're gonna find out the hard way.” Hier kommt dann auch der Breakdown, den man auf “LOSE YOUR SELF” schon erwartet hat, begleitet von starken Screams von Rou. Ein Song ganz tief aus der Seele der Band und textlich ein Spiegelbild unserer Gesellschaft in der aktuellen Weltpolitik.

Dead In The Water

Bevor wir die Chronologie des Albums verlassen, bleiben wir an dritter Stelle auch gleich bei Track 3. “Dead In The Water” ist einer der Songs des Longplayers, der sich stärker an klassischen Metalcore-Strukturen bedient und ganz in üblicher Shikari-Manier trotzdem wunderbar tanzbar ist. Hierin steckt ganz viel Shikari-DNA, wie beispielsweise auch in “The Flick Of A Switch I”. Lyrisch wird’s hier übrigens sehr emotional. Gerne mal genauer hinhören. 

Shipwrecked!

Wenn man Enter Shikari jetzt “normalsterblichen” Musikerhörer:innen näherbringen möchte, ist “Shipwrecked!” sicherlich ein guter Song für dieses Vorhaben. Es geht darum, dass wir nicht daran gebunden sind, zu bleiben, wo wir gestrandet sind, sondern unsere Story noch umschreiben können. Begleitet wird diese Message von einem klassischen Shikari-Gewand mit anfeuernden Sounds und animierenden Vocals, die in einer Hook mit großem Mitsing-Potenzial münden. Da sehen wir uns jetzt schon im Herbst bei den anstehenden Shows lauthals mitsingen. 

Spaceship Earth (I. Avec Abandon)

“Spaceship Earth” ist eine Song-Trilogie, die Lose Your Self schließt. Der erste Teil der Trilogie erinnert stark an die frühen Releases von Enter Shikari und geht ordentlich vorwärts. Mit Vibes aus der Zeit von Take To The Skies oder Common Dreads dürfte der Song vor allem Shikari-Fans der frühen Stunde abholen. Es ist der roheste Track des Albums und übergibt den Staffelstab den anderen beiden Teilen der Trilogie, die ganz anders daherkommen, in ihrer Melodie aber trotzdem ähnlich sind. Ein absolut spannendes Konzept.

Julia
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Julia

Hey, ich bin Julia und schon lange redaktionell in der Szene tätig. "It was never just a phase, mom" - von Metalcore über Emo bis hin zu Nu Metal liebe und lebe ich seit meiner Jugend alles, womit ich meine Emotionen in jeder Lebenslage gut herausschreien kann. Wenn ich die Musik gerade nicht höre, halte ich mich mit News und Trends aus der Szene up to date. Man trifft mich außerdem oft auf Konzerten und Festivals oder mit meinem Hund bei ausgedehnten Gassigängen im Feld.