Bild: Peeling Flesh [Frances Koehn, Offizielles Pressebild]
Wenn du bei Death Metal vor allem an brutale Riffs, tiefe Growls und Breakdowns denkst, die dir ordentlich die Nackenmuskeln durchschütteln, solltest du PeelingFlesh auf dem Schirm haben. Die Band aus Oklahoma verbindet Slam und Brutal Death Metal mit Hip-Hop-Samples, tief gestimmten Gitarren und einer ordentlichen Portion Chaos. Das Ergebnis hat der Truppe in den vergangenen Jahren immer mehr Aufmerksamkeit innerhalb der Szene eingebracht. Mit einem neuen Album in den Startlöchern ist jetzt ein guter Zeitpunkt, sich PeelingFlesh genauer anzuschauen.
Wer sind PeelingFlesh?
PeelingFlesh haben sich 2021 in Oklahoma gegründet und zunächst mit einer Reihe von EPs, Mixtapes und Split-Releases auf sich aufmerksam gemacht. Statt sich dabei auf klassischen Death Metal zu beschränken, entwickelte die Band schnell ihren eigenen Stil: rohe Slam-Riffs treffen auf Hip-Hop-Samples, während die Songs mit brutalen Vocals und heftigen Breakdowns alles andere als zimperlich daherkommen.
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Ein wichtiger Teil des Sounds ist Frontmann Damonteal Harris, dessen tiefe Growls den Tracks eine zusätzliche Portion Wucht verleihen. Auch musikalisch steckt hinter dem scheinbar völlig entfesselten Sound einiges an Können. Die Riffs sind nicht einfach nur schwer, sondern wechseln zwischen groovigen Passagen, schnellen Ausbrüchen und technisch anspruchsvollen Momenten. Genau dieser Mix macht PeelingFlesh so interessant: Die Band klingt sehr straightforward, nimmt sich aber auch die Freiheit, mit unterschiedlichen Einflüssen zu spielen.
Slam, Death Metal und Hip-Hop: Ein ziemlich eigener Mix
PeelingFlesh bewegen sich irgendwo zwischen Slam Death Metal, Brutal Death Metal und Hardcore und bringen dabei eine gehörige Portion Hip-Hop-Kultur ins Spiel. Gerade die Samples erinnern an die Mixtape- und Southern-Rap-Ästhetik der 90er-Jahre. Zusammen mit den tief gestimmten Gitarren entsteht ein Sound, der gleichzeitig brutal, groovig und somit unberechenbar ist.
Wie gut das funktioniert, zeigt „Perc 3000“ vom Debütalbum The G Code. Der Track kombiniert massive Slam-Riffs mit Hip-Hop-Samples und abrupten Wechseln, die den Song immer wieder in eine neue Richtung schieben. Auch „Shoot 2 Kill“ und der Titeltrack „The G Code“ sind gute Anlaufstellen, wenn du dich mit dem Sound der Band vertraut machen möchtest.
Dabei wirken PeelingFlesh nicht wie eine Band, die einfach möglichst viele Genres zusammenwerfen will. Die Einflüsse gehören ganz selbstverständlich zu ihrer musikalischen Identität.
Von The G Code bis zum neuen Album
2024 veröffentlichten PeelingFlesh mit The G Code ihr erstes vollständiges Studioalbum. Die Platte bündelt ziemlich gut, wofür die Band steht: kurze, intensive Tracks, brutale Vocals, massive Grooves und Samples, die den Songs einen eigenen Charakter verleihen. Features und Gastbeiträge gehören ebenfalls zum Konzept und zeigen, wie eng PeelingFlesh mit der modernen Extreme-Metal- und Hardcore-Szene verbunden sind.
2025 legte die Band mit der EP PF Radio 2 nach. Auch hier bleibt der Mix aus Slam und Hip-Hop ein zentraler Bestandteil des Sounds. Tracks wie „Midnight“ zeigen, dass PeelingFlesh ihre Formel nicht einfach nur wiederholen, sondern mit neuen Ideen weiter ausbauen.
Und es geht direkt weiter: Für den 27. November 2026 hat die Band ihr selbstbetiteltes Album angekündigt. Als erster Vorgeschmack erschien im September die Single „Murderous Intent“, bei der Mike Ryan von Missing Link mitwirkt. Außerdem sind unter anderem Gastauftritte von Mitgliedern von Sanguisugabogg, Bayway und Extermination Dismemberment angekündigt. Vielversprechend!
Die Platte kannst du jetzt hier vorbestellen!
Deshalb solltest du PeelingFlesh auf dem Schirm haben
PeelingFlesh sind vor allem etwas für alle, die es musikalisch gerne extrem mögen und mit Deathcore, Slam oder Brutal Death Metal etwas anfangen können. Wenn du Bands wie Snuffed On Sight oder Sanguisugabogg feierst, könnte auch diese Kombo bei dir offene Türen einrennen. Der zusätzliche Hip-Hop-Einschlag macht ihren Sound aber auch für Leute spannend, die Lust auf einen etwas anderen Zugang zu extremer Musik haben.
Du musst dabei nicht unbedingt jedes Riff analysieren können, um Spaß an PeelingFlesh zu haben. Die Songs leben von ihrem Groove, den abrupten Wechseln und der Energie, die sie entfalten. Gleichzeitig steckt genug musikalisches Können dahinter, damit auch Fans technisch anspruchsvollerer Extreme Metal Sounds auf ihre Kosten kommen.
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