Bild: Bad Omens [Jonathan Weiner, Offizielles Pressebild]
Ja, 2016 ist schon zehn Jahre her, und damit auch das Release von Bad Omens’ erstem Studioalbum überhaupt. Genau am 19. August 2016 erschien das selbstbetitelte Werk als das erste von vier Longplayern in einer Dekade - das aktuellste davon CONCRETE JUNGLE [THE OST] von 2024. Seither hat sich einiges getan bei Bad Omens - in der Besetzung, in ihrer Reichweite, in ihrer Musik. Werfen wir einen Blick zurück an den Anfang…
Mehr über die detaillierte Bandgeschichte von Bad Omens liest du übrigens in unserem Bad Omens Wiki.

Erster Eindruck - erster Erfolgsbaustein
Bist du schon seit dem Debüt-Release von Bad Omens dabei? 2016 scheint noch gar nicht so lange her zu sein - trotzdem zeigt ein Blick aufs Datum, dass in der Tat einiges an Zeit vergangen ist. Das beste Feedback daher: Der erste Longplayer der Band lässt sich heute noch genauso mit Begeisterung durchhören wie noch vor zehn Jahren. Es stieg in den Rock-Charts der USA auf Platz 43 ein - nicht schlecht für ein Debüt. Von Anfang an lieferte Noah Sebastian persönliche, tiefgehende Lyrics, gepaart mit Metalcore-Sound, wiederum gemixt mit einer großen Bandbreite moderner Rock-Einflüsse und von Kritikern verglichen mit Bring Me The Horizon-Ären - zum Headbangen, inklusive starker Hymnen und Singalong-Momente für Live-Momente.
Die Songs hatten Impact auf der emotionalen Ebene, und das ist bis heute so geblieben. Während sich ihr Sound doch merklich ins Düster-atmosphärische gewandelt hat und weniger heavy Songs auf den aktuellen Releases landen, ist doch der Spirit ihrer Wurzeln noch deutlich vorhanden. Schon das Intro von “Glass Houses” beim Re-listen zeigt das direkt. Weitere Highlights des Albums bleiben bis heute “The Worst In Me”, “Exit Wounds” und tiefgreifende Tracks wie “The Fountain”. Diese Songs wurden noch mit Bassist Vincent Riquier aufgenommen, bevor er die Band 2018 verließ und Nicholas Ruffilo dazustieß.
Auch in Kritiken haben Bad Omens direkt Lob eingeheimst und sich auch ziemlich gut an Prophezeiungen wie diese aus dem New Noise Magazine gehalten:
“Wenn sie diese Qualität im Songwriting sowie diesen Gesamtvibe beibehalten, steht ihnen in Zukunft nur Gutes bevor.“
Denn auch aus dem Folgealbum Finding God Before God Finds Me (2019) sind nicht wenige Fan-Favoriten hervorgegangen, von “Kingdom Of Cards” bis zum Abriss mit “Dethrone”. THE DEATH OF PEACE OF MIND festigte 2022 dann nicht nur ihre Position in der Szene, sondern katapultierte sie bis ganz nach oben an die Spitze. Wer sich in der Core-Bubble bewegt, kommt an Bad Omens nicht vorbei, und auch darüber hinaus ist die Band durch Plattformen wie TikTok absolut durch die Decke gegangen - eben auch entsprechend zugänglich durch die melodischen und soften Sounds vieler der neueren Tracks, die in Videos verwendet werden.
Und die nächsten 10 Jahre?
Bad Omens arbeiten durchaus an neuer Musik - das zeigen zumindest die letzten Single-Releases seit “Specter” vor einem Jahr. Wie es mit einem neuen Album oder der ursprünglich kommunizierten Pause aussieht, bleibt noch abzuwarten. In jedem Fall wünschen wir der Kombo alles Gute und blicken - möglichst geduldig - potentiellen zukünftigen Releases entgegen.
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